Vergesst nicht die Gastfreundschaft ...
Freitag, 30.01.2026
Visuell habe ich mich mal daneben gesetzt, sieht doch ganz gut aus.
Ja leider hat es nicht so ganz geklappt Rom einen Besuch im heiligen Jahr abzustatten. Jetzt gibt es jedoch noch einen Grund mehr, dass ich endlich meinen Arsch bewege und mich auf die Reise mache.
Wurde doch auf dem Petersplatz eine Statue aufgestellt. Sie ruft zur Gastfreundschaft für arme und obdachlose Menschen auf. Das vatikanische Dikasterium für die Nächstenliebe stellte die Bronzeskulptur des kanadischen Künstlers Timothy Paul Schmalz vor.
Die Figur zeigt einen Wanderer in Sandalen und schlichter Kleidung – erst beim genaueren Hinsehen werden die Engelsflügel auf seinem Rücken sichtbar. Ich habe mich mal rein visuell daneben gesetzt um zu sehen wie es aussehen könnte.
Die Statue illustriert einen bekannten Vers aus dem Hebräerbrief: „Vergesst nicht die Gastfreundschaft; denn dadurch haben einige, ohne es zu wissen, Engel beherbergt.“
Die Skulptur wurde nahe der Sanitär- und Krankenstation für Arme aufgestellt, die auf Initiative von Papst Franziskus zurückgehen. Die Sitzhaltung des Fremden lädt Besucher dazu ein, sich neben ihn zu setzen. Erst aus dieser Perspektive wird seine Engelsgestalt vollständig erkennbar – seine Kleidung erscheint glatter, die Tasche verwandelt sich in Flügel, und die Kapuze wird zu Haaren.
Die neue Statue reiht sich in die Werke Schmalz’ ein, die sich diesem Gedanken widmen. Bereits 2019 hatte Papst Franziskus die Bronzeskulptur „Angels Unaware“ eingeweiht, die nahe der Poststation auf dem Petersplatz steht und eine Gruppe von 140 Migranten darstellt.